„Hab dich doch nicht so, es sind doch nur Pornos“
Warum Frauen Probleme damit haben, dass ihre Partner Pornos gucken und wie Männer dazu stehen.
Im Rahmen einer Recherche zu einem anderen Artikel stieß ich auf eine häufige Diskussion um Männer die Pornos schauen, wobei sie in einer festen Beziehung sind. Häufig haben die Partnerinnen mit dieser Sache ein Problem. In Diskussionsforen liest man dabei Kommentare von Männern, die sich darüber lustig machen und die Abneigung prüde oder albern finden. „Liebe Männer“, möchte ich dann sagen: „macht euch doch erst mal bewusst, was ihr da anguckt, bevor ihr abschätzig über die Ablehnung der Frauen sprecht!“ Denn Pornographie stellt den Sexualakt von zwei oder mehreren Menschen dar, die zumeist auf ihre Geschlechtsorgane reduziert werden. Dabei hat der Begriff seinen Ursprung in der Beschreibung des Lebens und der Sitten von Prostituierten und ihren Kunden. Die Abgrenzung zur Erotik erfolgt hauptsächlich dadurch, dass die Geschlechtsorgane und die Penetration explizit dargestellt werden. Die Erotik romantisiert dabei das Geschlechtliche eher und bietet mehr Platz für Fantasien. [1]Hierbei möchte ich einen Punkt besonders hervorheben: Das Wort stammt von der Prostitution. Ja, liebe Männer, Pornografie ist auch eine Form der Sexarbeit! Denn Prostitution, bezeichnet die Vornahme sexueller Handlungen für Geld[2], was natürlich auch auf die Darstellungen in Pornos zutrifft. Denn die Frauen (und teilweise auch Männer) in diesen Filmen werden selbstredend für ihre Handlungen bezahlt und machen sicher nicht nur „aus Spaß an der Sache“ mit. Auch wenn mit dem Web 2.0 immer mehr Amateurvideos im Internet zu finden sind, kann man der Pornografie nicht den Beweggrund des Geldverdienens absprechen. So gesehen fördert jeder Konsument von Pornos Prostitution. Ist es also wirklich so unverständlich, dass die Freundin den Porno-Konsum nicht gerne sieht?
Wobei hier die besondere Differenzierung vorgenommen werden muss, dass diese Frauen ein Problem mit dem Pornokonsum ihre Lebenspartner haben und nicht im Allgemeinen. Viele Frauen sagen: „Wenn er Single ist, oder ich eine längere Zeit nicht da bin – kein Problem, aber wenn ich direkt nebenan sitze?!“ Die Fragen, die sich der Freundin dann stellt sind: Warum braucht der Mann Pornos, obwohl er echten Sex mit seiner Lebenspartnerin haben kann? Was findet er an den plumpen und großteils gewalttätigen Darstellungen von Sex? Und Wie kann er das vermittelte Frauenbild gut finden, wo es in der eigenen Beziehung doch ganz anders ist?
Hier möchte ich hervorheben, dass Mann die Bedenken und Ängste seiner Partnerin unbedingt ernst nehmen sollte und ihr nicht mit abschätzigen Aussagen wie: „Hab dich doch nicht so, es sind doch nur Pornos“ begegnen sollte. Die Tatsache, dass der Freund oder Mann in der Beziehung Pornos schaut verletzt viele Frauen, sie fühlen sich zurückgewiesen, durch etwas Falsches ersetzt, fragen sich ob sie dem Mann nicht genügen. Für manche fühlt es sich tatsächlich wie eine Form des Fremdgehens an. Dabei muss natürlich die Definition des Fremdgehens individuell bestimmt werden. Viele werden sagen, dass es kein Fremdgehen ist, wenn man an eine andere denkt[3]. Trotzdem sollte Mann Verständnis haben, dass es dem Selbstwert der Frau zusetzt. Pornodarstellerinnen sind so gut wie immer operiert, haben scheinbar eine perfekte Figur, perfekte Haut und keinerlei Körperhaare mehr. Welche Frau im normalen Leben kann – und vor allen Dingen will – da mithalten? Ganz davon abgesehen, dass wohl keine Durchschnittsfrau zu den meisten der dargestellten Praktiken bereit wäre. Die Pornoszenen sind fast immer erniedrigend für die Frau und enden oft genug nach diversen unnatürlichen Sexakrobatiken mit einem Cum-Shot im Gesicht. Verständlich, dass bei solchen Darstellungen auch nur rund ein Drittel der Porno-Konsumenten Frauen sind[4]. Frauen können damit einfach nichts anfangen.
Also liebe Männer, versetzt euch doch mal in die Welt eurer Freundin. Sie sieht, dass ihr euch Pornos anguckt und geht davon aus, dass ihr auf die dargestellten Sachen steht. Aber bei euch zu Hause gibt es das nicht. Hm, klar, dass sie dann Selbstzweifel entwickelt: Zum einen das Aussehen und zum anderen den Sex betreffend. Daher solltet ihr unbedingt mit eurer Partnerin darüber reden und ihr klar machen, dass ihr im echten Leben keine Silikonbrüste und Analbleachings gut findet und ihr euch durchaus der Unnatürlichkeit und Absurdität der Pornowelt bewusst seid. Gleiches gilt auch für die dargestellten Praktiken. Während die Pornodarstellerinnen mit Analspreizungen und enormen Mengen an Gleitcreme für eine entsprechende Performance vor der Kamera vorbereitet werden, ist Analsex für viele Frau im realen Leben nicht unbedingt angenehm. Hier ist es also ganz wichtig klar zu stellen, dass man gerne diverse Sexualpraktiken ausprobieren würde, jedoch auch Rücksicht nehmen möchte. Sollte die Partnerin selbst nicht bereit dazu sein, wird sie sicher eher Verständnis dafür aufbringen, wenn ihr Freund dieses Bedürfnis ab und an mal mit einem Porno befriedigt. Auch der in Pornos häufig heftig dargestellte Oralsex sollte vom realen Leben differenziert werden. Jeder normale Mensch besitzt einen Würgereiz, den sich die Sexarbeiterinnen in den Filmen mit den Jahren abtrainiert haben. Die wenigsten Frauen mögen es daher, wenn ihr Partner ihren Kopf dabei fest an sich drückt und festhält.
Diese Unterschiede zwischen Porno und realer Welt sind dir als Mann eh schon bewusst? Glückwunsch, jetzt musst du dies nur noch deiner Freundin erklären. Und an dieser Stelle ist Offenheit und Einfühlsamkeit gefragt. Die Tatsache, dass der Freund Pornos schaut, obwohl er echten Sex haben kann, kratzt bei vielen Frauen am Selbstwert[5]. Sicherlich werden viele nichts dergleichen äußern, weil wir in einer offenen und liberalen Gesellschaft leben in der Pornografie als Teil der Aufklärung und sexuellen Befreiung – insbesondere auch der Frau – gilt. Wer dies hinterfragt gilt schnell als spießig oder verklemmt. Dabei ist der Pornokonsum von heute nicht so unproblematisch, wie er oftmals dargestellt wird und beeinflusst unser reales Leben mehr als man gemeinhin denken mag. Das Brasilian Waxing – der komplett haarlose Schambereich – ist ein Produkt der Pornoindustrie und bei so gut wie jeder Frau unter 35 Jahren zu finden. Und durch die standardmäßige Darstellung von Analsex in Pornos wächst der Druck auf die Frauen diesem nachzueifern, obwohl mit 20 Prozent der Anteil der praktizierenden Frauen derzeit noch eher gering ist. Sehr starker Pornokonsum kann zudem dazu führen, dass die vaginale Penetration für den Mann nicht mehr genug ist. So werden zwischen 8 und 15 Prozent der Pornokonsumenten süchtig. Diese Internet-Sexsucht ist eine nicht stoffgebundene Verhaltenssucht. Der Erkrankte wird von dem Gedanken an Pornos zunehmend dominiert, emotional auslaugt und die Sucht kann sogar zum finanziellen Ruin führen. [6] Eine Freundin von mir berichtete, dass sie nach der Trennung von ihrem Freund eine Telefonrechnung über mehrere hundert Euro erhielt. Wo die beiden noch zusammen waren und auch zusammen lebten, hatte ihr Partner mehrfach bei Telefonsex-Hotlines angerufen. Dass die beiden zusätzlich seit Monaten keinen Sex mehr gehabt hatten bestätigte sie darin, dass die Trennung richtig gewesen war. Zu behaupten, die Telefonsexsucht habe diese Beziehung zum Ende gebracht, wäre sicherlich falsch, trotzdem zeugt sie von einem unerfüllten Sexleben. So ist es wichtig, sich klar zu machen, auf welche Weise Pornografie unser Gehirn verändert. „Pornokonsum führt auch beim noch nicht süchtigen Konsumenten zu immer mehr Pornokonsum. Zum Konsum immer extremerer Pornografie. Und zu einer Desensibilisierung, die in der realen Sexualität zu Erektionsproblemen, verzögerten Orgasmen und sinkender Lust auf die Partnerin führt.“[7] Beim Masturbieren zu pornografischen Filmen setzt das männliche Gehirn Dopamin frei, was für eine bessere Stimmung und generell erhöhtes Allgemeinbefinden sorgt. „Der neuronale Schaltkreis ist mit dem bei Glücksspielen oder der Einnahme von Kokain vergleichbar.“ [8] Dabei entwickelt sich eine Art Spirale, die dafür sorgt, dass immer krassere Bilder für die Befriedigung benötigt werden und irgendwann nur noch Darstellungen von Sex mit Gewalt, Missbrauch und Erniedrigung den entsprechenden Effekt haben. Dabei schaltet der Konsument den Teil seines Selbst ab, der sich einfühlen kann und sorgt damit für eine Prägung auf eine unpersönliche und letztendlich entwertende Sexualität.
Kein Wunder also, dass Pornos und Beziehung nicht so wirklich zusammen passen wollen. Während eine Partnerschaft von Offenheit, Einfühlsamkeit und Intimität lebt, verzichten Pornos bewusst auf Gefühle. Hier wird purer, sturer Sex praktiziert. Sie sind dabei auch eine Möglichkeit der Intimitätsflucht. „Im Pornowunderland der ewig willigen Frauen müssen [Männer] keine Ablehnung, kein Versagen fürchten, sie müssen sich nicht mit der eigenen Angst, dominiert zu werden, auseinandersetzen.“ [9] Steht eine Beziehung noch am Anfang ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Partner Pornos schaut vermutlich auch dadurch erhöht, dass er sich noch nicht traut Wünsche und Vorstellungen zum gemeinsamen Sexleben zu äußern und sich in die unechte Welt des Pornos flüchtet. Auch bei Streitigkeiten oder harmonischen Disbalancen in der Beziehung ist die Wahrscheinlichkeit der Pornoflucht erhöht. Wenn man sich eh noch nicht so gut kennt oder gerade Gewitterwolken am Beziehungshorizont stehen, ist es umso mühsamer gemeinsam am Sexleben zu arbeiten. Wer sexuelle Wünsche und Bedürfnisse äußert macht sich angreifbar und verletzlich und riskiert immer auch Zurückweisung. In der Welt der Pornos kann einem das nicht passieren. In einer Beziehung steht mit der Enthüllung von solchen geheimen Wünschen auch immer mehr auf dem Spiel, als bei einer Affäre. Während der Mann als Liebhaber eventuell mit einem „Ürg, sowas mach ich nicht!“ rechnen muss, haben viele von ihnen Angst eine Liebesbeziehung langfristig zu belasten, wenn sie ungewöhnliche Wünsche äußern. So kann das Pornoschauen – so widersprüchlich es klingt – auch eine Form von Respekt sein. Statt die Freundin um scheinbar würdelose Handlungen zu bitten, schaut man sie sich halt einfach bei einer anderen Frau an. Dass dies eine falsch verstandene Form der Rücksichtnahme ist, brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Es ist keineswegs respektvoll von vorn herein die Bereitschaft zu bestimmten Sexpraktiken auszuschließen. So kann es durchaus sein, dass die Freundin selbst gerne neues ausprobieren würde, nur noch nicht daran gedacht hat oder sich selbst nicht traut es anzusprechen. Hier ist also reden angesagt – auch wenn es mal unangenehm werden kann. Auch die Bereitschaft mal was vorsichtig auszuprobieren sollte vorhanden sein. Das kann ein kleiner Klapps auf den Hintern sein oder ein direkt bei der Sache formulierter Wunsch. So merkt man schnell, wie das Gegenüber reagiert. Die Darstellung von Gewalt gegen Frauen, wie sie in Pornos zu Hauf zu finden sind, kann von diesen nur schwer toleriert und akzeptiert werden. Dies lässt jedoch nicht den Umkehrschluss zu, dass sie selbst keine sexuellen Machtspiele mögen. Bei entsprechenden Einverständnis, ohne echte Brutalität und Verletzungen sowie einer Berücksichtigung von Signalen, die verdeutlichen, dass es genug ist, können sich einige Frauen dafür begeistern.[10]
So sollte Pornokonsum in einer Beziehung nicht generell als etwas Schlechtes gesehen werden. Stimmt die Intimität und wird das Sexleben gemeinsam genossen und erforscht, ist das zusätzliche Masturbieren vor Pornos keine Gefahr für das Paar. Die Pornos können auch für Anregung im tatsächlichen Sexleben sorgen und Fantasien, die die Partnerin nicht erfüllen möchte, befriedigen. Dabei muss die Frau lernen die Pornos nicht als eine Konkurrenz zu sehen. Den meisten Männern ist die Unwirklichkeit des Ganzen bewusst und sie suchen ein wenig Abstand zu dem um sie herrschenden körperlichen und psychischen Druck in dieser Fantasiewelt. Männer betrachten dabei das Sexuelle eher als etwas Isoliertes und eine biologische Funktion. [11] So schreibt eine Userin bei gofeminin.de ihr Freund bezeichne das Pornoschauen als „Druck ablassen“. Dabei sagte er aber auch, er wolle seine eigene Freundin „nie so sehen“[12]. Hier spiegelt sich eine gewisse Verklemmtheit des Mannes mit seiner Sexualität und seinen Wünschen wieder. Die Pornodarstellerinnen kann er abschätzig betrachten, aber mit seiner Freundin selbst einen Sexfilm drehen möchte er nicht. Die Pornowelt soll als eine Parallelwelt Wünsche wiederspiegeln, die ihm im wahren Leben unangenehm sind. Diese Doppelmoral der „andere Frauen ja, meine Freundin nicht“ lässt die Partnerin jedoch an Selbstzweifeln leiden. Auch hier findet sich falsch verstandener Respekt wieder. Pornodarstellerinnen kann sich der Mann zur reinen Bedürfnisbefriedigung anschauen, aber nicht die eigene Freundin… Liebe Männer, vergesst nicht, dass eure Partnerin gerne als sexuell attraktives Wesen wahrgenommen werden will – insbesondere von euch, dem Lebenspartner! Da kratzt es nicht nur am Selbstwert, sondern schneidet in dieses ungemein ein, wenn ihr diese Doppelmoral anlegt. An dieser Stelle ist eindeutig Arbeit am Mann selbst gefragt. Wer nur bereit ist sexuelle Fantasien auf einer Projektion im Film ausgelebt zu sehen, ist offensichtlich zu gehemmt für ein gemeinsames erfülltes Sexualleben. Hier erfolgt der Pornokonsum als eine Form des Ausweichens vor den Bedürfnissen der Lebenspartnerin. Werden diese Männer dann beim Pornoschauen „ertappt“ ist ihnen das nicht selten peinlich und sie beginnen zu behaupten, dass es ja nur „ganz selten“ und „wenn sie weg ist“ passiert. Natürlich machen diese Verleumdungen misstrauisch und stoßen die Partnerinnen dann im Browserverlauf auf täglich abgerufene Pornoseiten beginnen Eifersucht, Angst und Selbstzweifel von ihnen Besitz zu ergreifen. Traut sie sich diese Gefühle auszusprechen führt die persönliche Hemmung des Mannes nicht selten dazu, dass er den Pornokonsum verheimlicht und nachts an den Computer schleicht oder auf dem Klo über das Handy die schnelle Befriedigung abruft.[13] Dass diese Geheimnisse der Beziehung auf lange Sicht schaden, sollte wohl jedem klar sein.
Die viel einfachere Befriedigung mittels Pornos und die damit verbundene Flucht vor einer tatsächlichen Auseinandersetzung sind in Beziehungen nicht unproblematisch. So hat eine Studie der University of Florida Frauen nach dem Pornokonsum des Partners befragt und dabei festgestellt: „ Je höher und problematischer die Studienteilnehmerinnen den Porno-Konsum des Partners wahrnahmen, desto geringer war ihr Selbstwertgefühl und desto schlechter bewerteten sie die sexuelle Zufriedenheit und die Qualität der Beziehung.“[14] Der Sexualpsychologe Dr. Ernst Bornemann schlussfolgert sogar, dass eine erhöhte Lust auf Pornos eine mangelnde Lust auf tatsächlichen Geschlechtsverkehr nach sich zieht.[15] Ob dies auf einen selbst zutrifft und ob man eventuell sogar an einer Sucht leidet, muss jeder für sich selbst überprüfen. Dabei sollte man sich auch bewusst machen, dass man selbst für ein erfülltes Sexleben verantwortlich ist und dies sicher nicht allein vor dem Bildschirm stattfindet.
Also liebe Männer und Frauen, redet miteinander! Äußert eure Bedenken, Ängste, aber auch Wünsche offen und nehmt Rücksicht aufeinander. Die Ablehnung von Pornos liegt nicht daran, dass die Frau verklemmt und eifersüchtig ist, sondern ist viel facettenreicher. Das Selbstwertgefühl der Lebenspartnerin sollte in jedem Fall ernst genommen werden. Neben den Aspekten des Äußerlichen und der Sexualpraktiken, finden viele Frauen auch die Brutalität abstoßend. Dies liegt u.a. daran, dass ein nicht unerheblicher Teil der Frauen Formen sexueller Gewalt und Belästigung selbst erfahren haben[16] und die verherrlichende Darstellung in Pornos problematisch finden.
Bei der Frage Pornos und Beziehung sollte immer auch Toleranz herrschen. Dem Mann die Filme verbieten zu wollen bringt nichts, auf der anderen Seite können und sollten die Gefühle der Frau nicht einfach unterdrückt werden. Selbstbefriedigung und das damit verbundene schauen von Pornos ist ein sehr privater Teil der Persönlichkeit und es können dort Fantasien ausgelebt werden, die man vielleicht auch gar nicht im echten Leben ausprobieren will. Dabei findet sich im wikihow[17] eine Anleitung für Frauen, wie sie lernen können mit dem Pornokonsum ihres Mannes umzugehen. Hier wird besonderer Wert auf das Miteinander reden gelegt, aber auch deutlich gemacht, dass Pornosucht nur mit Hilfe Dritter bekämpft werden kann. Wichtig ist auch, dass jede Frau aufgrund persönlicher Erfahrungen und Einstellungen anders über Pornografie denkt und sich an unterschiedlichen Sachen stört. Ein Gespräch ermöglicht es einen Kompromiss zu finden wie z.B. als Paar neues auszuprobieren, den Pornokonsum zeitlich oder auf bestimmte Formate (wie z.B. feministische Pornos) einzuschränken. [18] Eventuell steckt hinter dem Streitpunkt aber auch ein anderes Beziehungsproblem, das bearbeitet werden sollte.[19]
Weitere Quellen zum Thema:
Angela Frischauf (2009): Sexualität und Pornographie im Frauenbild der Gegenwartsliteratur: diplom.de.
Wolf, Naomi (2013): Vagina. Eine Geschichte der Weiblichkeit. Reinbek: Rowohlt.
[1] Angela Frischauf (2009): Sexualität und Pornographie im Frauenbild der Gegenwartsliteratur: diplom.de. S. 6f
[2] http://de.wikipedia.org/wiki/Prostitution
[3] http://www.urbia.de/magazin/liebe-und-partnerschaft/liebe-und-sex/wenn-der-partner-pornos-schaut
[4] http://de.wikipedia.org/wiki/Pornografie
[5] http://www.urbia.de/magazin/liebe-und-partnerschaft/liebe-und-sex/wenn-der-partner-pornos-schaut
[6] http://woman.brigitte.de/leben-lieben/liebe-sex/pornos-internet-1172044/
[7] http://woman.brigitte.de/leben-lieben/liebe-sex/pornos-internet-1172044/
[8] Wolf, Naomi (2013): Vagina. Eine Geschichte der Weiblichkeit. Reinbek: Rowohlt
[9] http://woman.brigitte.de/leben-lieben/liebe-sex/pornos-internet-1172044/
[10] http://www.urbia.de/magazin/liebe-und-partnerschaft/liebe-und-sex/wenn-der-partner-pornos-schaut
[11] http://www.urbia.de/magazin/liebe-und-partnerschaft/liebe-und-sex/wenn-der-partner-pornos-schaut
[12] http://forum.gofeminin.de/forum/couple2/__f66381_p2_couple2-Pornos-Beziehung.html
[13] http://www.t-online.de/lifestyle/gesundheit/id_56878346/pornos-sind-beziehungskiller-selbstwert-der-partnerin-leidet.html
[14] http://www.t-online.de/lifestyle/gesundheit/id_56878346/pornos-sind-beziehungskiller-selbstwert-der-partnerin-leidet.html
[15] http://www.urbia.de/magazin/liebe-und-partnerschaft/liebe-und-sex/wenn-der-partner-pornos-schaut
[16] http://de.statista.com/statistik/daten/studie/298310/umfrage/praevalenz-von-sexueller-belaestigung-unter-frauen-in-mitgliedsstaaten-der-eu/
http://www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/Aktuelles/DE/2014/Alarmierende_EU-Studie_zu_sexueller_Bel%C3%A4stigung_20140305.html
[17] http://de.wikihow.com/Akzeptieren-dass-ein-Freund-Pornos-schaut
[18] http://de.wikihow.com/Akzeptieren-dass-ein-Freund-Pornos-schaut
[19] http://www.urbia.de/magazin/liebe-und-partnerschaft/liebe-und-sex/wenn-der-partner-pornos-schaut
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